Die „Bahnschranke“ kehrt nach Alsfeld zurück…

Anfang Juli sorgte anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung der Besuch des Vereinsmitgründers Erich Scherer für große Freude und reichlich Gesprächsstoff. Der 82-Jährige überraschte die Anwesenden mit der Ankündigung Judo nicht weiter aktiv ausüben zu wollen. Er ist Träger des 8. Dan und damit einer von etwa 20 Judoka deutschlandweit, denen diese Ehre bisher zu Teil wurde.

Erich Scherer (3.v.l.) übergibt seinen „Obi“ (8. Dan) dem Vorstand des Judoclub Satori Alsfeld
(1.v.l.: Gerhard Ochs, 2.v.l.: Alexander Möller, 4.v.l.: Sebastian Seil)

Diese Seltenheit wird neben dem „normalen“ Schwarzgurt durch ein rot-weiß gestreiften Gürtel, gerne liebevoll mit einer „Bahnschranke“ verglichen, zum Ausdruck gebracht. Und eben diesen Gürtel überreichte Erich Scherer als Zeichen seiner Verbundenheit dem Judoclub Satori Alsfeld. Ergriffen dankte der erste Vorsitzende Alexander Möller für die große Ehre und nannte es einen Ansporn für alle Judoka des Vereins diesem Vorbild nachzueifern. Der Mythos dieses besonderen „Obi“ (jap. für Gürtel) soll zukünftig im Trainingsraum des Judoclub Satori Alsfeld ausgestellt und damit spürbar werden.

Erich Scherers „Obi“
Teilnehmende Judoka am 7.7.2022 an der Mitgleiderersammlung